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Schwauß, Maria (1889-1987)

Maria Schwauß war eine deutsche Schriftstellerin, Übersetzerin und Sprachwissenschaftlerin. Zunächst machte sie eine Ausbildung zur Erzieherin, bevor sie ein Studium der Botanik in Zürich aufnahm. 1919 ging Schwauß nach Guatemala, wo sie bis 1928 als Privatlehrerin arbeitete. Nach ihrer Rückkehr ließ sie sich in Dresden nieder und widmete sich fortan als Übersetzerin und Autorin der Vermittlung lateinamerikanischer Kultur, Literatur und Sprache.

Material:
Der Teilnachlass enthält umfangreiche Manuskripte und Vorarbeiten zu dem zweibändigen Wörterbuch „Lateinamerikanisches Sprachgut“, an dessen Fertigstellung Schwauß etwa 40 Jahre lang arbeitete. Band I, Wörterbuch der regionalen Umgangssprache in Lateinamerika, (Leipzig 1970) entstand in der Folge des in den 1930er Jahren von Georg Hellmuth Neuendorff geplanten „Spanischamerikanischen Wörterbuchs“, das Schwauß nach seinem Tod im Jahre 1949 allein weiterführte. Daher befinden sich einige Manuskripte Neuendorffs ebenfalls im Nachlass.
• 2 Karteikästen mit zahlreichen Vokabular-Zetteln, 7 Notizbücher mit Wortschatz zu Botanik und Zoologie, 2 Register, 16 Kartons (Vorarbeiten zu Band II Wörterbuch der Flora und Fauna Lateinamerikas, Leipzig 1977)
• 2 Zettelkästen
• 5 Briefe
• 2 Mikrofilme

Schlagwörter: Linguistik




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